Empathisches Imaginieren. Eine kreative Art Menschenerkenntnis

Denke an einen Menschen, welche Blume kommt Dir in den Sinn?

Dieses alte Kinderspiel ist auf tiefer Weisheit gebaut. Die Kinder fragen auch: Welcher Baum, welches Tier, welcher Stein wäre er?

 

Als Mikrokosmos ist jeder Mensch die Spiegelung des Makrokosmos, ein Zusammenklang der Naturreiche. In der viergliederigen Anschauung entspricht der physische Körper dem Mineralreich, der Lebenskörper dem Pflanzenreich, der Gefühlskörper dem Tierreich und das Ich dem Reich des Menschen. Der Stufengang der vier Reiche ist in Christian Morgensterns Gedicht sehr schön ausgedrückt. Man kann ihn auch von oben nach unten betrachten. Es ist so, dass in der höchsten Stufe, beim Menschen, noch alle vier Elemente, Erde, Wasser, Luft, Licht und Wärme in den Organismus integriert sind. Weiter unten wirkt immer ein Element von  Außen auf die Wesen. In der  Pflanze ist das Wasser integriert, das ermöglicht die Lebensprozesse. Im Tier der Atem die Luft, es sind  Gefühle möglich. Im Menschen wirken, ausser der Erde, dem Wasser, der Luft, auch das Licht im Denken und die Wärme im Blut, konstante 37°, zusammen. Empathisches Imaginieren baut auf der Tatsache, dass im Menschen alle Naturreiche integriert sind. Intuitiv können wir erfahren, wie die „Mischung“ im Einzelnen aussieht. Der Kurs bietet Übungen dazu.

 

Auch die Welt der Zahlen ist qualitativ mit dem Menschen verbunden. Von alters her gibt es in vielen Kulturen die besondere Wertschätzung des Geburtsdatums, z.B. in der Astrologie. Wer sich auf das Geheimnis der Zahlen einlässt, wird sich hüten, alle Bemühungen um Menschenerkenntnis mit ihrer Hilfe in einen Topf zu werfen!

Empathisches Imaginieren 1
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