Gewaltfreie Kommunikation nach Marhall Rosenberg
"Jedesmal wenn wir etwas anderes als ein Geschenk aus der Botschaft des andern heraushören, haben wir nicht richtig zugehört." Marshall Rosenberg
Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation ist „simple, but not easy“, einfach und doch schwierig zu lernen, weil uns seit den ersten Lebensmonaten etwas anderes vorgelebt und beigebracht wurde. Es basiert auf vier Schritten:
1) Wahrnehmung
2) Gefühl
3)
Bedürfnis
4)
Bitte
Sie kann entweder als Wegweiser für den Selbstausdruck (ich rede von mir/ über mich) oder als
Orientierungshilfe für das Zuhören, das Verstehen des Gegenüber (du redest von dir/über dich) verwendet werden.
Gewaltfreie Kommunikation kann helfen bei
- der Selbstklärung Mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen im Hier und Jetzt in Kontakt zu kommen.
- der Kooperation Die eigenen Bedürfnisse und Bitten möglichst so ausdrücken, dass mir mein Gegenüber mit höherer Wahrscheinlichkeit bei der Erfüllung hilft.
- der Empathie Dem anderen einfühlsam zu begegnen, ihm wirklich zuzuhören, so dass er erleichtert ist, sich verstanden fühlt.
- der Mediation In Konflikten als dritte Partei effektiv zu vermitteln, einen Weg zu finden, wie die Bedürfnisse aller Beteiligten erfüllt werden.
- dem Konfliktmanagement In eigenen Auseinandersetzungen menschlich und respektvoll zu bleiben und ohne innere Feindbilder einen Weg zu finden, wo die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden.
Zitate
"Jeder Ärger in deinem Herzen sucht die Schuld beim Andern. Jede Schuld, die du beim Andern siehst, weckt in dir den Wunsch nach Bestrafung. Jede Bestrafung ist Ausübung von Macht über Andere. Jede Macht über Andere erzeugt Gewalt und alle Gewalt zieht Gegengewalt an.
"Gewalt kommt von dem Glauben, dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen und dafür Strafe verdienen."
"Jedes Mal, wenn wir etwas anderes als ein Geschenk aus der Botschaft des andern heraushören, haben wir nicht richtig zugehört."