COACHING FÜR LEHRKRÄFTE
Online-Coaching für Lehrkräfte:
Empathie im Klassenzimmer, im Konferenzraum, im Schulhaus
Vom Zuspätkommen:
„Wir kommen immer zu spät. Wir kommen immer gerade rechtzeitig, um zu sehen, dass wir zu spät kommen. Denn wenn ich nicht sofort tue und lasse, sage und nicht sage, was geschehen und unterbleiben soll, dann muss ich später die angebrannten Absichten von gestern, vom Boden des Gegenwartstopfes abkratzen. Ich bleibe besetzt von meiner gestrigen Vertagung des Gestrigen auf heute. Ich bleibe von unerledigter Negativität gefesselt. Auf dem Schreibtisch des Lebens türmen sich die Versäumnisse und Mahnungen. Am Eingang zur Gegenwart drängen sich die verpassten Gelegenheiten wie hartnäckige Gläubiger. Wir verlassen das Haus nur noch in Begleitung von guten Ausreden.“
Peter Sloterdijk
Erziehung i s t Beziehung
Erziehung ist in erster Linie Beziehung. Die Qualität der Erziehung ist identisch mit der Qualität der Beziehung.
- Beziehung der Lehrkraft zu sich selbst und zu den Kindern.
- Beziehung zwischen den Erwachsenen, die die Kinder umgeben.
- Beziehungen zwischen den Klassen und Kindern.
- Beziehung zur Mitwelt, zum Lernstoff und zum Lernen.
- Beziehung der Institution Schule und der Gesellschaft.
1. Ziele
In diesem Kurs fangen wir ganz nah bei uns an und erarbeiten uns Werkzeuge zur Beziehungsgestaltung, die uns, den Kindern, den Kollegen und den Eltern ein stressfreieres und entspannteres Leben im Klassenzimmer und im Schulhaus ermöglichen. Ein Schwerpunkt liegt in der Selbstkompetenz.
- Wie kann ich meinen Ärger und meinen Zorn vollständig ausdrücken, ohne andere zu verletzen?
- Wie kann ich schwierige Botschaften so formulieren, dass der Andere sie gerne hört?
- Wie kann ich schwierige Botschaften ruhig aufnehmen?
- Wie transformiere ich in herausfordernden Situationen 1. Den Fluchtimpuls 2. Die Aggression und 3. Das Mauern von mir und von denen, die mir anvertraut sind?
- Wie sage und höre ich „nein“, ohne die Qualität von Zurückweisung?
Diese Fragen und Ihre ganz konkreten Anliegen aus der täglichen Arbeit bilden das Zentrum des Kurses. Sie lernen:
- Die Auslöser, Ursachen und Wurzeln von Konflikten klar zu unterscheiden.
- Die Gefühle klarer zu benennen und Verantwortung für sie zu übernehmen.
- Erkennen, was sie w i r k l i c h wollen und wie sie dafür einstehen können.
- Nicht nett, aber ehrlich zu sein.
- Der Gewalt in unserer Sprache bewusst zu werden und sie zu transformieren.
- Einfühlsam zuhören.
2. Grundlagen
Wir lernen verschiedene Handlungsalternativen kennen. Die Grundlage bildet das Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marschall Rosenberg, nach dessen Buch wir arbeiten. Es ist im Junfermannverlag erschienen.
Was ist Gewaltfreie Kommunikation?
Unser Sprechen zu denen, die uns anvertraut sind, hat die Macht zu heilen oder zu verletzen, Distanz zu schaffen oder Nähe zu fördern, Gefühle zu verschliessen oder das Herz zu öffnen, Abhängigkeiten zu verstärken oder Mut zu spenden. Das Modell Marshall B. Rosenbergs schafft Raum für eine fruchtbare Partnerschaft. Es wurde durch ihn in den letzten 40 Jahren über die ganze Welt verbreitet und es gibt inzwischen viele Schulen, die das Modell in ihr Leitbild aufgenommen haben. Siehe auch auf der Homepage : www.cnvc.org
„Wir sind gefährlich, wenn wir uns der Eigenverantwortung für unser Verhalten, Denken und Fühlen nicht bewusst sind.“ Marshall Rosenberg.
3. Ablauf und Methoden
Die interessierten Lehrkräfte bilden im Coachingraum meiner Internetplattform eine Zeitgemeinschaft. Als Coach werde ich mit allen zusammen die relevanten Fragen erarbeiten und bearbeiten. Durch die Fragestellungen der Kapitel im Buch und das bewusste Anschauen Ihrer ganz persönlichen Fragestellungen und Beispiele, erfahren und erkennen Sie die Fallstricke der alltäglichen Beziehungsgestaltung und entwickeln alternative Handlungsmodelle und Haltungen. Gemeinsam gehen wir auf die vorhandenen Fragen ein und fassen die wichtigen Erkenntnisse in einprägsamen Texten, Spielen und Bildern zusammen. Es gibt die Möglichkeit, sich auch in den Zwischenzeiten online auszutauschen.
4.Kursleitung
5.Preise