KI-Präsenz


Karl’s Arbeit gehört zum Außergewöhnlichsten, das ich kenne. Er läßt sich von jemandem halten, richtig fest halten. Und dann bewegt er sich: frei, leicht und locker, wie er es möchte. Keine Kraft kann ihn halten. Oder jemand greift ihn richtig aggressiv und mit voller Wucht an. Doch noch bevor es zu einem Körperkontakt kommt, lenkt er die Energie auf den Angreifer zurück - nichts berührt ihn. Es geht ohne Anstrengung: leicht, spielerisch. Karl macht es vor und die Teilnehmer machen es nach. Genauso einfach wie Karl. Es braucht dazu keine Anstrengung. „Wozu?“, sagt Karl. „Das Weglassen all dessen, was zu viel ist (Angst, Zweifel, Kraft, Bewegung, Denken, Wollen, Schützen, ...), führt zum optimalen, größtmöglichen Resultat.“

Durch diese Erfahrungen kommt der KI-Übende in die Lage, Alltagssituationen so zu meistern, dass Ungeübte nur staunen können. Der KI-Übende geht durch die Situation und sucht nicht die Auseinandersetzung mit ihr. Er bleibt ruhig, gelassen, bewusst und angstfrei. Er hat seine Links/Rechts-Balance wieder hergestellt und ist Meister der Situation. Er erkennt Verformungen und baut sie ab, indem er Situationen angstfrei annimmt und nach seinem inneren Bild von Harmonie gestaltet.

In der KI-Arbeit wird das geübt. Der Umgang mit inneren und äußeren Spannungen, mit Ängsten und Aggressionen wird bewusst gelernt, indem der KI-Übende durch sie nicht ergriffen wird, sondern in seiner Energie ganz präsent ist. Diese Übungen lösen sehr rasch und effektiv festgehaltene Muster und Fixationen im Körper, im emotionalen und mentalen Bereich. Es ist eine Erfahrung des Loslassen - und zwar eine bleibende.

KI–Training ist ein Training zur Selbstverantwortlichkeit. Durch die körperliche Erfahrung des Nicht-Bewertens, Nicht-Urteilens und der Empfindung kommt der Übende zu dem Selbstverständnis, das er sein eigenes Universum darstellt. Er ist der Schöpfer seiner Welt und setzt sich die Ursachen für seine Lebenssituationen. Das bedeutet eine vollkommene Freiheit im Tun und Lassen, was durch wiederholte Übung immer deutlicher erfahren und im Körper verankert wird. KI-Training öffnet die Augen dafür, wie unmittelbar und direkt Energie im Leben wirkt. Es dient der Stabilisierung und Verbesserung der persönlichen Leistungsfähigkeit in allen Lebensbereichen.

Prinzip des "KI-Trainings Gehirnbalance" ist das Wiederentdecken verlorener Fähigkeiten in uns und besonders dann hilfreich wenn z.B. eine angeborene Linkshändigkeit in eine Rechtshändigkeit umtrainiert wurde. Dadurch wurde der natürliche Energiefluss "vergewaltigt", und es mag zu einem gestauten Energiefluss in der kreativen Lebensführung gekommen sein. Dies könnte auch seine Auswirkungen auf die männlich/weibliche-Polarität haben. 

Über natürliche Bewegungsformen übt man den Umgang mit inneren und äußeren Spannungen, Ängsten und Aggressionen, ohne durch diese ergriffen zu werden. Der KI-Übende kann beispielsweise von einem Partner angegriffen werden, wird aber innerlich nicht ergriffen. So wird er "spielerisch" mit der Situation fertig. Für den Angreifer geschieht dann das Überraschende: dass er seine eigene Aggressivität (=Energie) an sich selbst erfährt, da sie vom KI-Erfahrenen durch seine Neutralität, sein Nicht-Bewerten, sein Nicht-Tun wie von einem Spiegel reflektiert wird. Dies kann so weit gehen, dass man einen Angreifer ohne Berührung werfen kann, bevor er einen überhaupt erreicht.

KI-Training ist ein Üben des Weglassens, ein Reduzieren auf das Wesentliche. Das paradox erscheinende, jedoch erlebbare Resultat ist, dass gerade das Weglassen als ein Minimum an Input zu einem Maximum an Output führt.

Für diesen Kurs sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Inhalte und Ergebnisse dieses Kurses können in alle Lebens- und Berufsbereiche integriert werden.

 

 

 

ZITAT aus dem Buch „Nutze die täglichen Wunder” von Bärbel Mohr über Karl Grunick:

"Manche Meister östlicher Kampfkünste haben Fähigkeiten, die ebenfalls über jedes normale Verständnis hinausgehen. Während die meisten Menschen solche östlichen Kampfkünste vorwiegend als Bewegungsmeditation betreiben, bringt es beispielsweise der Lehrer für Neues-Energie-Training, Karl Grunick, soweit, dass er im Extremfall unangreifbar ist. Konrad (der Verleger dieses Buches) war auf einem Ki-Seminar bei ihm und Karl Grunick bat einen Teilnehmer, ihn mit Schwung anzugreifen. Karl Grunick stand nur da, und der Teilnehmer versuchte, ihm ins Gesicht zu schlagen. Zehn Zentimeter vor seinem Gesicht prallte die Hand jedoch am Energiefeld von Karl Grunick ab.

Ich vermutete, dass man sich besonders stark konzentrieren müsse, um so etwas zu erreichen, und fragte deshalb bei Karl Grunick nach. „Nein, ganz im Gegenteil”, antwortete er mir, „Konzentration wirkt erschöpfend und führt zu Energieverlust. Vielmehr ist es eine Sache der absoluten Präsenz im Augenblick und des Zulassens. Während Konzentration dazu führt, dass ich zwar in einer Richtung Energie aussende, aber von allen anderen Richtungen angreifbar werde, führt diese Art von Präsenz dazu dass sich meine Energie in alle Richtungen gleichmäßig ausdehnt, und ich quasi unangreifbar werde. Das kann soweit gehen, dass ein Ki-Erfahrener einen Angreifer zu Boden wirft, ohne ihn überhaupt zu berühren.”

Der Fokus der Arbeit von Karl Grunick liegt übrigens trotz dieser Erfolge keineswegs auf Selbstverteidigung, sondern darin, wie man den eigenen Alltag energiereicher und vor allem freudvoller gestaltet. Das oben Beschriebene entsteht bei diesen Übungen quasi als Nebeneffekt."

Aus dem Buch „Nutze die täglichen Wunder” von Bärbel Mohr, die Karl einen spirituellen Meister nennt.


szkdtuktu


Die Zeit ist nichts anderes als die Bewegung der Gedanken und wenn diese Bewusstseinsschwankung ausbleibt, ist nur die unbeschreibliche Freude dahinter wahr-zu-nehmen.

Interview mit Karl Grunik  Link