Paarberatung



Was beschäftigt Sie?

  • Wünschen Sie sich mehr Verständnis und Toleranz von Ihrem Partner / Ihrer Partnerin?
  • Eine bessere Kommunikation, damit Sie verstanden werden und Ihre Bedürfnisse klarer und besser artikulieren können
  • Möchten Sie neue Impulse für Ihre Beziehung erhalten und alte Muster transformieren?
  • Oder sich im Guten trennen?
     

Veränderungen sind die einzige Konstante im Leben. Sie machen auch vor Paaren nicht halt. Lebensumstände ändern sich, ebenso die eigenen Wünsche, die Bedürfnisse und das Rollenverständnis. Oft wird die Paarbeziehung von Familie, Beruf und Alltag in den Hintergrund gedrängt — es wird mehr verwaltet als gestaltet. Paare stehen dann oft rat- und sprachlos da. Die Liebe, die so viel versprechend begann, hat sich verwandelt: Statt Romantik erleben sie Distanz, statt in Liebkosungen verhaken sie sich in Vorwürfen, Konflikten und Verletzungen. Statt sich weiter zu entwickeln treten sie an Ort und fühlen sich dann rat- und sprachlos, auseinander gelebt.

Das Wichtigste ist, wieder in wirklichen Herzens-Kontakt miteinander zu kommen und den Fluss der Kommunikation zu verbessern. Mit empathischem Zuhören und aufrichtigen Aussprechen der eigenen Bedürfnisse schaffen Sie die Voraussetzung, sich über die Gestaltung Ihrer Partnerschaft zu verständigen und fruchtbare, lebensdienliche Lösungen zu finden.


Sytemische Verstrickungen


Die Liebe zum Partner ist mit großen Hoffnungen verbunden und berührt die Tiefen unserer Seele. Ob sie aber gelingt oder scheitert haben Mann und Frau oft nicht wirklich in der Hand. Sie können sich dem Gelingen nur immer wieder öffnen.Da beide in Größeres eingebunden sind, vor allem in ihre Herkunftsfamilien, stößt ihre Liebe an Grenzen. So ist ein Partner häufig in die Schicksale seiner Herkunftsfamilie verstrickt und es zieht ihn innerlich weg. Trotz "gutem Willen" steuert er dann unbewusst und manchmal unaufhaltsam, vor allem aber ohne Schuld auf eine Trennung zu, als Folge seiner Verstrickung. Die Paarliebe stößt aber auch an Grenzen, wenn alte Bindungen, z.B. mit den Eltern oder mit früheren Partnern, ungelöst sind. Was immer hier offen geblieben ist, es wird auf den Partner und auf Kinder verschoben, ohne dass es dort gelöst werden könnte.

 


Die Sprache des Herzens


"Ein Wagnis ist die Sprache des Herzens und hat doch nichts zu verlieren. Rein erklingt sie von Gehabe und selbstischen Zwecken. Zweifellos suchend spricht sie das Werdende, Höhere an, hoffend, dass die Worte tragen und fordert nicht Antwort.

 

Alle Schleier durchdringt  die Sprache des Herzens, ohne Umschweife, redet schmucklos, aber schön, nie lieblos und grob, obgleich immer wahr. Unbefangen, schwerelos spricht sie, vollkommen wirklich und doch mit Geheimnis. Sie verliert sich nicht in der Seele des andern, noch erhebt sie sich darüber oder bedrängt sie jemals.

 

Unversehens frei von Furcht und Grimm, bringt sie einander entgegen, was schwingen und gelingen will, ohne die Unterschiede zu verwischen, mal ferner mal näher, wie es entspricht.

 

Göttliche Stärke erwächst uns, erfüllt sich in höchstem Verstehen und tiefes Begreifen macht die Begegnung zum gültigen Gut für die Menschen. Die Umstände des Lebens werden wie von alleine durchtränkt und klären sich leichter.

 

Die unmittelbarste, geistesgegenwärtigste Sprache, das ist die Sprache des Herzens. Wo wir sie lieben und sprechen lernen, da kommen wir nicht mehr mutlos zueinander, da gehen wir nicht mehr ermattet voneinander, sondern wir erheben uns ganz neuverwandelt.

 

Wir bewillkommnen uns, als seien wir uns noch nie begegnet, mit den Ohren offener Seele heben wir auf, was der andere sagt und finden dankbar die richtigen Worte. Von Einsicht zu Einsicht  spricht die Sprache des Herzens im Gang der Erkenntnis, trägt niemals nach, trägt nur voraus und spricht immer ganz aus der goldenen Mitte"

 

Martina Albert 1986